#Mixing-Essentials (2) 🎛 | Equalizer (EQ)

WÀhrend LautstÀrke/Amplitude gerne auf einer senkrechten Skala dargestellt wird, stellen die gebrÀuchlichen Displays und Diagramme das Ton-Spektrum von BÀssen bis Höhen in der Waagerechten dar. Das wichtigste Instrument, um in Mixing und Mastering auf dieser Ebene einzugreifen, ist der Equalizer, kurz: EQ. In unterschiedlich feinen Aufteilungen (neben Tiefen, Mitten und Höhen noch tiefe oder hohe Mitten etc.) werden heute meist stufenlose Kurven verwendet.

Hier drei Tutorials fĂŒr den Einstieg ins Thema – von Martin Wolfinger, delamartv und Jonas Wagner vom Recording-Blog.

Wie Pegel und Kompressoren sowie Limiter fĂŒr die LautstĂ€rke, wird das Zusammenspiel mehrerer Spuren hierdurch auf der Skala der Frequenzen ausbalanciert, sodass nicht zuviele Signale im selben Bereich miteinander konkurrieren.

Zu dieser Ausbalancierung gehören auch eher lokale und teilweise etwas extremere Absenkungen von Frequenzbereichen – da, wo sie zu besonders deutlichen Störungen fĂŒhren. Es sind dumpfe KlangqualitĂ€ten, die so im Gesamtbild entstehen und mit dem EQ verhindert werden können. Dazu werden einzelne Spuren oder der gesamte Mix auf solche störenden Frequenzbereiche mit dem EQ durchsucht – man macht probeweise besonders laut, was dann in seiner Amplitude an dieser Stelle auf der Waagerechten abgesenkt wird.

Philipp Ernst
von abmischenlernen erklÀrt es:

Dies im Zusammenspiel der Spuren besser zu erkennen, helfen heute zusĂ€tzlich avancierte Plugins, die durch simultanen Vergleich von Spuren und entsprechender Visualisierung die konkurrierenden Stellen im Frequenzband markieren. Die Angelsachsen nennen das Problem „Masking“, wie hier erklĂ€rt von Plugin Boutique am Beispiel des Plugins „Neutron 3“ von iZotope:

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