#Mixing-Essentials (3) 🎛 | Saturierung

In den ErklĂ€rungsschritten dieses kurzen Überblicks zum Thema Mixing und Mastering haben wir nun schon die Dimensionen LautstĂ€rke und Frequenz-Spektrum durchmessen. Sie lassen sich in der Visualisierung leicht auf einer FlĂ€che in Höhe und Breite verteilen. Damit haben wir diese Visualisierung jedoch auch ausgeschöpft.

Einer weiteren Grundfunktion wie der Saturierung (zu Deutsch auch BandsĂ€ttigung) lĂ€sst sich nur noch mit Hörerlebnissen und deren Beschreibung nachspĂŒren. Allgemein lĂ€sst sich dies vielleicht als eine Manipulation der ‘Dichte’ und der ‘Klang-Textur’ beschreiben – abhĂ€ngig auch von den im Einzelnen verwendeten Effekten, die sich natĂŒrlich voneinander unterscheiden. In einem weiteren metaphorischen Vergleich kann man u. a. von einem ‘Aufrauhen’ oder ‘plastischer Machen’ des Sounds sprechen. Die Zahl der Plugins hierfĂŒr ist – wie die aller anderen – mittlerweile groß. Der Ursprung dieser Effekte ist eine Klangdifferenz, die sich zwischen rein digitalen und dabei eher rauscharmen Aufzeichnungstechniken gegenĂŒber physischen TonbĂ€ndern frĂŒherer Zeiten ergibt. Es wird je nach Vorlieben heute noch praktiziert, Spuren auch nachtrĂ€glich noch auf Band aufzunehmen und wieder zurĂŒckzuspielen. Viele der Plugins weisen durch ihre Namen und/oder ihr Design auf Tonband-GerĂ€te hin oder emulieren gar spezielle Modelle dieser Hardware.

Holger Steinbrink erlĂ€utert es hier fĂŒr KEYS auf Deutsch:

Hier drei weitere Tutorials zu den Grundlagen von Saturierung von Musician on a Mission, Sage Audio und Warren Huart von Produce Like A Pro:

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